Das Chronische Fatigue-Syndrom, auch bekannt als Myalgische Enzephalomyelitis (ME/CFS), ist eine komplexe und oft missverstandene Erkrankung und zeichnet sich durch extreme Erschöpfung aus, die nicht durch Ruhephasen gelindert wird, und kann eine Vielzahl weiterer Symptome mit sich bringen. In dieser Rubrik möchten wir Licht ins Dunkel bringen, indem wir detaillierte Einblicke in die Ursachen, Symptome und aktuellen Forschungsergebnisse bieten. Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für diese Erkrankung zu erhöhen, Betroffene und Angehörige zu unterstützen und Möglichkeiten für den Umgang mit der Erkrankung aufzuzeigen. Tauche ein in eine umfassende Wissensquelle und erfahren: Was ist ME/CFS?
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Die Mikroimmuntherapie bei MC/CFS

Bei ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) kann die Mikroimmuntherapie einen wertvollen Beitrag leisten, indem sie sich auf die Modulation des Immunsystems konzentriert. Die Krankheit wird oft mit immunologischen Dysfunktionen in Verbindung gebracht, daher zielt die Mikroimmuntherapie darauf ab, das Immunsystem zu regulieren und seine natürliche Balance wiederherzustellen. Bei ME/CFS stehen meistens multiple Ursachen im Verdacht, die Krankheit auszulösen. Je nach vorangegangener Diagnostik gibt es verschiedene Ansätze der Mikroimmuntherapie. Sie nutzt spezifische Immunbotenstoffe in niedrigen Dosierungen, um sanft in immunologische Prozesse einzugreifen. Durch die Verbesserung der Immunregulation kann die Mikroimmuntherapie potenziell dazu beitragen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen.
Erfahrung mit der Mikroimmuntherapie bei ME/CFS

Antje aus Berlin, 2 Jahre ME/CFS-Patientin, berichtet
„Ende Dezember 2023 hatte ich eine Coronainfektion, die nach etwa einer Woche wieder vorbei war. Im Januar konnte ich problemlos wieder arbeiten, allerdings nur für eine Woche.
Am ersten Wochenende verspürte ich eine starke Erschöpfung, worauf mich mein Hausarzt wieder krankschrieb. Die Symptome ließen nicht nach, verschlechterten sich im Laufe der nächsten Wochen eher. Zur körperlichen Erschöpfung kam eine kognitive Erschöpfung hinzu, d. h. beim Lesen, Freunde treffen, Fernsehen, längeren Gesprächen verschlimmerte sich der Erschöpfungszustand. Auch Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Schmerzen in den Armen und Beinen, später Schlafprobleme zählten zu den Symptomen.
Bei den Fachärzten durchgeführte Untersuchungen zeigten keine Auffälligkeiten.
Der Tiefpunkt meiner Erkrankung war im März. Ich konnte mich zwar in der Wohnung bewegen, Haushalt, Kind oder Außenaktivitäten waren nicht möglich.
Da weder der Hausarzt, noch Fachärzte Hilfe geben konnten, begab ich mich im April in Behandlung einer Heilpraktikerin. Nach einem Thrombozytentest, einem Neurostressprofil und einer Nährstoffanalyse wurden mir verschiedene Nahrungsergänzungsmittel und Tabletten im Rahmen der Mikroimmuntherapie verschrieben, die ich seitdem einnehme. Eine Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus lag nicht vor.
Zeitgleich habe ich einen Physiotherapeuten, spezialisiert auf Long-Covid, kontaktiert. Mit Hilfe seiner Ratschläge habe ich mein persönliches Trainingsprogramm aufgestellt. Im Mai waren das 10 Minuten Spazierengehen. Dies steigerte ich bis September langsam auf 1 Stunde. Auch Autofahren, Einkaufen, Lesen – also alles, was kognitive Reize anregt – war langsam wieder möglich.
Der Zustand verbesserte sich weiterhin und ich war guter Hoffnung, Anfang 2025 wieder mit dem Arbeiten anzufangen.
Mitte November bis Mitte Dezember wurde mir eine stationäre Reha genehmigt. Die Therapien stellten gefühlt keine oder geringe Belastung dar, jedoch war ich nach Ende der Reha ca. 3-4 Monate zurückgeworfen. Es ist möglich, dass die äußeren Einflüsse bei der Reha (viele Menschen, laute Kantine, hellhörige Zimmer) dafür ursächlich waren.
Jetzt nach der Reha, bin ich wieder dabei, mit meinem Trainingsprogramm meinen Zustand allmählich zu verbessern.“
Kostenlose Broschüre: Die Mikroimmuntherapie bei ME/CFS

Podcast-Tipp
Wir empfehlen Dir Folge 15 der Podcast-Serie Mikroimmuntherapie – von und mit Dr. Marcus Stanton: Salutogenese – Achtsamkeit – Gesunderhaltung









